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Bachelorarbeit Boban Jordanoski

Oft werden im Compositing 3D-Renderings mit Real-Videoaufnahmen kombiniert. Dafür werden die Kamera-Parameter des Videomaterials durch einen Matchmoving-Prozess ermittelt. Die Kamera-Parameter wird später in dem Postproduktion auf eine virtuelle Kamera übertragen.
Um korrekte Videoergebnisse zu bekommen, muss die virtuelle Kamera eine Abbildung der realen Kamera sein. Daher müssen auch die physikalischen Eigenschaften der Linse einer Kamera, wie zum Beispiel Linsenverzerrung, übertragen werden.

Vorhandene Programme bieten zum einen keine automatische Übertragung der Kamera-Parameter und sind zum anderen nur mit einer manuellen Kalibrierung brauchbar. Meistens benutzen diese Programme verschiedene Algorithmen und zwingen dazu, dass die Kamera-Parameter immer neu umgerechnet werden muss. Das hat zu Folge, dass die Workflow immer langsamer und schwieriger wird. Auch die Ergebnisse werden ungenauer und entsprechen nicht die Kamera, die beim Dreh benutzt wurde.
Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung und Implementierung einer Lösung zur Übertragung der Kamera-Parameter in dem Matchmoving-Prozess. Abschließend werden eine Analyse und Evaluation von den Ergebnissen dieser Lösung durchgeführt.